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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Wood Mackenzie prognostiziert einen starken Rückgang der Investitionen in der britischen Nordsee auf unter 3,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026, was dem niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren entspricht. Das Vereinigte Königreich sieht sich aufgrund alternder Felder, hoher Steuern und politischer Unsicherheit mit Produktionsrückgängen konfrontiert, während Norwegen weiterhin starke Investitionen und Explorationsaktivitäten aufweist. Zu den wichtigsten Themen zählen anhaltende Fusionen und Übernahmen, die Betonung der Kapitaldisziplin, der Druck durch die Energiewende und die unterschiedliche Entwicklung des britischen und norwegischen Sektors, wobei Norwegen sich auf Großprojekte wie Johan Castberg konzentriert, während die Investitionen im Vereinigten Königreich einbrechen.
Der ehemalige Präsident Donald Trump hat eine Klage in Höhe von 5 Milliarden Dollar gegen JPMorgan Chase und CEO Jamie Dimon eingereicht, in der er behauptet, die Bank habe seine Konten aus politischen Gründen nach den Unruhen im Kapitol geschlossen. Trump behauptet, die Schließungen seien eher auf „woke“-Überzeugungen als auf legitime banktechnische Bedenken zurückzuführen. JPMorgan weist die Vorwürfe zurück und erklärt, Konten würden nur aufgrund rechtlicher oder regulatorischer Risiken geschlossen. Die Klage verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Trump und dem Bankensektor, darunter Dimons Kritik an Trumps Angriffen auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve und seine Vorschläge für Obergrenzen für Kreditkartenzinsen.
Schweizer Sparkonten bringen nur minimale Renditen, wobei die durchschnittlichen Zinssätze im Januar 2026 auf nur noch 0,11 % gefallen sind, gegenüber 0,35 % im Jahr zuvor. Große Banken wie UBS und Raiffeisen bieten nur noch 0,05 %, während einige die Zinsen für große Einlagen auf null senken. Als Hauptgrund wird die Senkung des Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank auf null Prozent im Sommer 2025 genannt. Trotz der geringen Renditen sind Sparkonten nach wie vor nützlich für Liquiditätsreserven, und die niedrige Inflation (0,2 % im Jahr 2025) trägt dazu bei, die Kaufkraft zu erhalten. Regionalbanken bieten etwas höhere Zinsen, aber Hunderte von Milliarden Franken bleiben auf Sparkonten mit minimalen Erträgen geparkt.
Der DAX zeigt deutlich nachlassende Dynamik, da die Anleger trotz der Entspannung im Handelskonflikt mit China auf beruhigende Unternehmensergebnisse warten. BASF meldete einen Umsatzrückgang, während Intel mit seinen Quartalsergebnissen und Lieferengpässen enttäuschte. Gold setzt seine Rally als sicherer Hafen fort, während die US-Märkte von Trumps Rückzieher bei den Zöllen profitierten, obwohl die Unsicherheit anhält und eine Diversifizierung der Portfolios erforderlich macht.
Shell erwägt Berichten zufolge den Verkauf von Vermögenswerten in der argentinischen Schieferformation Vaca Muerta, einem der weltweit größten Schiefervorkommen, als Teil einer umfassenderen Veräußerungsstrategie, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Region Vaca Muerta verfügt über bedeutende Öl- und Gasvorkommen, die große Energieinvestitionen angezogen und Argentinien dabei geholfen haben, zu einem der führenden Ölproduzenten Lateinamerikas zu werden.
Indien diversifiziert seine Rohölimporte, indem es sich an Lieferanten aus dem Atlantik und dem Nahen Osten wie Angola, Brasilien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak und Oman wendet, da die russischen Öllieferungen aufgrund der US-Sanktionen zurückgehen. Indische Raffinerien kaufen alternative Rohölladungen, um den Verlust russischer Barrel auszugleichen, wobei die russischen Öllieferungen nach Indien auf den niedrigsten Stand seit 2023 gesunken sind. Diese Verlagerung stellt eine bedeutende Neuausrichtung der indischen Energieversorgungskette dar, nachdem die USA Sanktionen gegen die russischen Ölexporteure Rosneft und Lukoil verhängt haben.
Deutschland diskutiert derzeit, ob es seine Goldreserven aus den Vereinigten Staaten abziehen soll, da es Bedenken hinsichtlich der unvorhersehbaren US-Politik und geopolitischer Risiken gibt. Derzeit lagert Deutschland 37 % seines Goldes (1.236 Tonnen im Wert von 154 Milliarden CHF) in New York. Die Schweizerische Nationalbank dient als Vorbild, da sie ihr Gold vor 20 Jahren aus den USA in die Schweiz, nach Großbritannien und Kanada verlagert hat, um eine bessere Risikostreuung zu erreichen. Die Debatte verdeutlicht die Spannungen in den transatlantischen Beziehungen und die Strategien der Zentralbanken zur Vermögensverwaltung.
Der Artikel analysiert die sich wandelnde Dynamik des Ölmarktes und stellt die vorherrschende These einer Ölschwemme in Frage. Während die Preise aufgrund der wahrgenommenen Überversorgung weiterhin niedrig sind, lassen die starke Nachfrage und der Rückgang der Produktion Risse in der These der Überschüsse erkennen. Die Internationale Energieagentur hat ihre Nachfrageprognosen nach oben korrigiert, während die OPEC die These der Ölschwemme bestreitet und der CEO von Aramco vor schwindenden Reservekapazitäten warnt. Der Artikel hebt hervor, wie niedrige Preise das Angebotswachstum bremsen und wie geopolitische Ereignisse den komfortablen Angebotspuffer schnell zunichte machen können.
Die US-Ölbohrunternehmen haben diese Woche eine Bohranlage hinzugefügt, wodurch sich die Gesamtzahl der Bohranlagen auf 544 erhöht hat, was jedoch immer noch 32 Anlagen weniger sind als im Vorjahr. Die Zahl der Ölbohrinseln stieg zum zweiten Mal in Folge um eine auf 411, während die Zahl der Gasbohrinseln unverändert bei 122 blieb. Trotz des moderaten Anstiegs sank die wöchentliche Rohölproduktion um 21.000 Barrel pro Tag auf 13,732 Millionen Barrel pro Tag, und die Ölpreise notierten höher mit 65,80 USD für Brent und 60,97 USD für WTI.
Die staatliche indische Raffinerie BPCL wird einen Vertrag über die Lieferung von 12 Millionen Barrel Rohöl im Wert von 780 Millionen US-Dollar mit dem brasilianischen Unternehmen Petrobras unterzeichnen, da indische Raffinerien angesichts der US-Sanktionen gegen russische Ölproduzenten ihre Bezugsquellen diversifizieren. Der Vertrag wird während der India Energy Week 2026 in Goa abgeschlossen werden, da indische Unternehmen zunehmend auf Rohöl aus dem Nahen Osten, Afrika und Brasilien zurückgreifen, um die reduzierten Lieferungen aus Russland zu ersetzen.

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